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Luftnot (funktionell)

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funktionelle Atemst√∂rungen mit Atemnot 
( auch Luftnot genannt)

 Ursache  Beschwerden   Therapie im Anfall  Vorbeugung

Ursache
Verkrampfung der Atemmuskulatur in Verbindung mit einer Funktionsst√∂rung der atemregulierenden Nerven, ein komplexes und erlerntes Geschehen, unbewusst und reflexartig ablaufend, wegen der dabei empfundenen Angst tritt von Mal zu Mal eine gr√∂√üere Erwartungsangst bzw. Furcht auf, die die Attacke in ung√ľnstigen F√§llen zunehmend auch bei anderen √§hnlichen Situationen ausl√∂sen l√§sst.

Beschwerden
Luftnot, manchmal nur leicht, manchmal massiv,  meist nur kurze Zeit ( ca. 10 - 15 Min. ) anhaltend , manchmal mit Schwindel , h√§ufig mit Herzklopfen, meist mit Angst verbunden, bis zu Todesangst, wenn besonders schlimm.

Schließlich ist Ersticken mit dem Gedanken an den Tod verbunden.

Trotz oft massiver Beschwerden gl√ľcklicherweise immer harmlos, tritt phasenweise √ľber einige Wo bis Mon. verst√§rkt auf, manchmal sehr schlimm, fast unertr√§glich; klingt dann sp√§ter wieder.

Therapie im Anfall
Versuch der Beruhigung mit dem Hinweis, dass diese Anfälle harmlos sind und immer von selbst weggehen und in der Vergangenheit immer auch weggingen, so unangenehm oder gar schrecklich alles auch war.

Versuchen, sich nicht dar√ľber aufzuregen oder oar hineinsteigern zu lassen, denn dann wird es schlimmer.

Manchen Menschen ist mit dem Hinweis auf die Harmlosigkeit der Anfälle schon ausreichend geholfen!

Von den Entspannungs√ľbungen kann allenfalls die Muskelrelaxation nach Jacobson im Anfall helfen

Bei schneller und zu starke Atmung kann

a.) bewußt langsamer geatmet werden

b.) in schweren F√§llen muss kurzfristig in und aus einem Plastiksack geatmet werden, damit das zu stark abgeatmete Kohlendioxid sich im K√∂rper wieder gen√ľgend anreichert

Vorbeugende Therapie
- Stress vermeiden bzw.

- zugrundeliegende Konflikte erkennen und möglichst lösen

- einige Monate lang beruhigende Medikamente, am besten auf pflanzlicher Basis

  , es gibt aber auch sehr gute und vertr√§gliche chemische Mittel, die die    Anf√§lle allerdings nicht sofort und komplett beseitigen!!   Sie treten aber langsam seltener und schw√§cher auf und sind dann eher mit dem   Verstand zu beherrschen

- bei l√§ngerem Bestehen k√∂nnen auch Entspannungsverfahren wie Autogenes   Training oder Muskelentspannung nach Jacobson die Anf√§lle lindern, das hei√üt  , seltener und leichter verlaufen lassen

- √ľberm√§√üigen Alkohol- und Nikotingenuss reduzieren

- selten sind eingehendere Therapien wie Psychotherapie notwendig

  Ursache     Beschwerden     Therapie im Anfall     Vorbeugung
 

Samstag, 7. Juni 2014

(letzte Aktualisierung)

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