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Patienten-Testament
( = Verf├╝gung ├╝ber ├Ąrztliche Behandlung ) 

Viele Menschen w├╝nschen , dass sie im Alter einmal in Ruhe und W├╝rde sterben d├╝rfen  und das Leben nicht mit allen Mitteln der modernen Intensivmedizin  k├╝nstlich verl├Ąngert wird.
So ausgedr├╝ckt, werden wohl die meisten Menschen diesem Satz zustimmen k├Ânnen . Die Schwierigkeit liegt aber in der praktischen Abgrenzung : oft wei├č man   eben nicht, ob und wieweit sich ein alter Mensch wieder erholen kann und wird. Andererseits  w├Ąre es  sicher auch nicht in Ordnung, einem vorher r├╝stigen alten Menschen , der pl├Âtzlich eine schwere Krankheit bekommt, nur wegen seines Alter eine Therapie zu verweigern, die ihn m├Âglicherweise vollst├Ąndig  wiederherstellt .Leider sind die Erfolgsaussichten einer Therapie im h├Âheren Alter vorher oft  nur grob abzusch├Ątzen. und f├╝r den  konkreten Einzelfall gibt eine statistische Aussage  keinerlei Sicherheit.

Die wichtigste umstrittene Ma├čnahme in diesem Zusammenhang ist wohl die k├╝nstliche Ern├Ąhrung durch PEG, wobei der medizinische Nutzen dieser Ma├čnahme inbezug auf Lebenverl├Ąngerung paradoxerweise sogar umstritten ist. Eine eingehende Diskussion ├╝ber die Problematik des PEG findet sich auf  der Seite ├╝ber k├╝nstliche Langzeitern├Ąhrung durch PEG.

Generell wird die Lebensqualit├Ąt eines hinf├Ąlligen, pflegebed├╝rftigen und kranken Menschen    individuell sehr unterschiedlich beurteilt, wobei ethische und religi├Âse ├ťberlegungen eine gro├če Rolle spielen.

Aus meiner langj├Ąhrigen Erfahrung mit alten Menschen stelle ich zunehmend fest, da├č fr├╝her zufriedene und ausgeglichene Menschen dies oft auch noch im Pflegefall sind: Sie freuen sich ├╝ber jedes nette Wort und jede nette Geste des Pflegepersonals, sie freuen sich ├╝ber   Radiomusik und ├╝ber das t├Ągliche Essen und scheinen eigentlich nicht ungl├╝cklich zu sein, selbst wenn sie das Bett nicht mehr verlassen k├Ânnen. Andere Menschen hingegen, die auch schon in jungen Jahren viel klagten und im Grunde unzufrieden waren, sind es nat├╝rlich in einem Pflegefalle erst recht. Es w├Ąre sicher falsch und  ungerecht, diese unterschiedlichen Menschen gleich zu behandeln und ihre Individualit├Ąt zu vernachl├Ąssigen.

Bei der Abfassung eines Patiententestamens  empfiehlt es sich auch, f├╝r den Fall einer notwendigen Betreuung ( fr├╝her Entm├╝ndigung genannt ) eine Vertrauensperson hierf├╝r zu benennen; es ist nat├╝rlich sinnvoil, denjenigen vorher zu fragen, ob er diese Aufgabe auch wahrnehmen m├Âchte und kann.

Inzwischen versuchen manche  Juristen auf manngifaltige Weise, die G├╝ltigkeit eines derartigen Patiententestaments infrage zu stellen. Um ganz sicher zu gehen, wird empfohlen, das Testament in gr├Â├čeren Abst├Ąnden . z.B. alle 2 - 3 Jahre neu zu unterschreiben.

Weiter ist ein Hinweis auf eine konkrete Situation sehr ├╝berzeugend, wenn z.B. ein Bekannter lange Zeit mit allen Mitteln und unter belastenden Umst├Ąnden am Leben gehalten wurde. Ein derartiges Beispiel unterstreicht, da├č der Verfasser des Patiententestaments  ├╝ber derartige Situationen eingehender nachgedacht hat und die Entscheidung daher gut begr├╝ndet ist.

Daher  habe ich  folgenden Entwurf f├╝r ein Patiententestament gemacht, der die o.g. Erw├Ągungen ber├╝cksichtigt, soweit dies m├Âglich ist .
Um den juristischen Anforderungen voll zu gen├╝gen , empfiehlt es sich , handschriftlich mit Ort, Datum und voller Unterschrift zu unterzeichnen.

Es gibt inzwischen eine F├╝lle von Vorschl├Ągen f├╝r Patientestamente, die aber zum Teil sehr umst├Ąndlich, schwer verstehbar und zu lang sind:

www.ekd.de/patientenverfugung

patiententestament.de

 

Patiententestament

Hiermit bestimme ich f├╝r den Fall einer gesundheitlich aussichtslosen Situation , dass keine lebensverl├Ąngernden Ma├čnahmen wie k├╝nstliche Ern├Ąhrung durch Sonden etc. vorgenommen werden d├╝rfen, wenn ich in einem Zustand bin, der eine Willens├Ąu├čerung nicht mehr erlaubt

Dies betrifft nur Situationen bei schwerem k├Ârperlichen Leiden , Dauerbewusstlosigkeit sowie fortschreitendem geistigen Verfall, bei dem nach einstimmiger Beurteilung meiner behandelnden ├ärzte keine Aussicht mehr auf entscheidende Besserung im Sinne eines f├╝r mich ertr├Ąglichen und umweltbezogenen Lebens besteht .

Des weiteren m├Âchte ich f├╝r den Fall einer notwendigen Betreuung bitten, dass  Herrn  / Frau ...  diese Aufgabe wahrnimmt.

Ort :.........               Datum ...............

.................              ...................        

 (Vorname )            ( Nachname )
 

letzte Aktualisierung:

Samstag, 7. Juni 2014

 

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