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Nasennebenhöhlen      
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  Nasennebenhöhlenentzündungen ( Sinusitis )

Erläuterung:
Von der Nase ausgehend finden sich einige Hohlräume im Schädel, die von der Nase her belüftet werden, mit Schleimhaut ausgekleidet sind und zur Stabilität des Schädels beitragen. Das sind die Kieferhöhlen im Oberkieferbereich beidseits der Nase, die Stirnhöhlen oberhalb der Augenbrauen, sowie die Siebbeinzellen, die weniger bekannt und wichtig sind.

Bei jedem Atemwegsinfekt können auch die Nasennebenhöhlen mitbeteiligt sein. Soweit dies nur eine leichte Entzündung der Schleimhaut mit etwas Sekretabgang bedeutet, spricht man wohl nicht von einer eigentlichen Nasennebenhöhlenentzündung ( Sinusitis ). Bei einer Beteiligung nur der Kieferhöhlen spricht man von einer Kieferhöhlenentzündung ( Sinusitis maxillaris) bei Beteiligung nur der Stirnhöhle von Stirnhöhlenentzündung.

Eine echte Sinusitis zeichnet sich dadurch aus, dass die betroffene Nasennebenhöhle mit Eiter gefüllt ist, der im Röntgenbild als Flüssigkeitsspiegel zu sehen ist, vor allem, wenn der Eiter durch den entzündeten und verschwollenen Ausflussgang nicht ausfließen kann und unter Druck steht.
Überdruck  verursacht aber  immer (Druck-)Schmerzen.

Ursachen:
begünstigend wirken trockene Luft, anatomische Varianten der Nasenhöhlen mit schlechter Belüftung und natürlich, wie immer die Belastung der Schleimhäute durch Rauchen.

Symptome:
oft einseitige Kopfschmerzen, Druckgefühl, Verschlimmerung bei Neigung nach vorne, meist Schnupfen, oft auch eitrig, zum Teil unangenehm riechend.
in schwereren Fällen Fieber und allgemeine Krankheitsgefühle wie Schwäche, Erschöpfung,

Therapie:
1. abschwellende Maßnahmen wie Kamillengesichtsdämpfe, abschwellende Nasentropfen, Erkältungsbad, richtiges Schnäuzen ( ohne dabei den Eiter aus der Nase in die Nebenhöhlen zu drücken).

2. einige wenige gut durchgeführte Untersuchungen zum einsatz von Antibiotika bei Nasennebenhöhlenentzündungen ergeben, dass bei sofortigem Einsatz von Antibiotika mehr Nebenwirkungen auftreten als bei einer Gabe nach erst 4 Tagen. Erstaunlicherweise tritt durch sofortige Gabe von Antibiotika auch die Heilung nicht früher ein als bei verzögertem Einsatz.

3. in schweren Fällen, vor allem bei hohem Fieber  können Antibiotika natürlich auch relativ frühzeitig   gegeben t werden.

Verlauf:
eine Sinusitis braucht meist 10 - 14 Tage bis zur Ausheilung. So lange sollte man  Geduld haben.

Komplikationen:
in ganz seltenen Fällen kann die Vereiterung auch in die Tiefe gehen und das Gehirn bedrohen - in Zeiten der Antibiotika aber eine ziemliche Rarität.
Bei chronischen Verläufen ist der HNO-Arzt Arzt gefragt, der unter Umständen eine Operation mit Fensterung der Nebenhöhlen zum besserem Sekretabfluß oder auch nur Spülungen der entzündeten Nasennebenhöhle durchführen kann.

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Samstag, 7. Juni 2014

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