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Schlatter’sche Knieerkrankung
(nach ihren Beschreibern auch Osgood-Schlatter-Krankheit genannt, eine sogenannte aseptische Knochennekrose, also Untergang von Knochengewebe an den Wachstumsfugen)
Diagnose: Entzündung, Schwellung und Schmerzempfindlichkeit über dem Knochenvorsprung unterhalb der Kniescheibe ( am Schienbeinkopf ). Kommt nur bei Jugendlichen während des stärksten Knochenwachstums vor. Gibt es natürlich ähnlich auch an anderen Wachstumsfugen der Knochen
Ursache: Überbeanspruchung, also ständige Überlastung des Knochens, wo die Sehne ansetzt. Kommt nach Abschluss des Wachstums nicht mehr vor.
Therapie: 1.) anfangs massive Schonung; erst nach Verschwinden der Schmerzen ganz langsam zunehmende Belastung,
2.) entzündungshemmende Salben
3.) entzündungshemmende Tabletten (aspirinähnlich)
4.) unter Umständen. Operation
Die Operation als Therapie mag erst einmal einen Schreck verursachen, schließlich handelt es sich dabei um einen chirurgischen Eingriff, von dem die meisten nicht einmal genau wissen, wie er eigentlich abläuft. Und vielfach liegt die Angst genau in diesem Unwissen begründet. Oft werden vorher Alternativen versucht. Zum Beispiel durch Abnehmen oder Muskelaufbautraining (um geschädigte Gelenke zu entlasten).
Vorbeugung beim Sporttraining: Solange keine Schmerzen auftreten, fahren Sie mit dem Training wie gewöhnlich fort. Vermeiden Sie bis Ende des 16. Lebensjahres aber die kraftvolle Beugung des Kniegelenkes wie z.b. beim Laufen an Steigungen, Hocken, Gewichtheben , v.a. keine Kniebeugen, die das Knie zuverlässig kaputt machen !!!
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