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               Schrittmacher :

Anwendung:
Bei zu langsamen und seltenen Herzschlag leidet die Durchblutung des gesamten K√∂rpers und im besonderen auch die Durchblutung des Gehirns. Das Gehirn ben√∂tigt n√§mlich laufend eine gro√üe Blutzufuhr ,um seinen  hohen Sauerstoffbedarf zu decken. Bei zu langsamen Herzschlag ist dies aber nicht gew√§hrleistet und es kommt zu Schwindel etc. Dies ist  der h√§ufigste

Anlass f√ľr einenSchrittmachereinsatz.

Spezielle Schrittmacher können auch unkontrolliertem Herzjagen oder gar Herzstillstand durch gezielte Beeinflussung der Erregung vorbeugen.

Technik:
Der Schrittmacher ist ein ca. streichholzschachtelgroßes ovales Gerät.
Er wird bei einer kleinen Operation meist in örtlicher Betäubungnormalerweise oberhalb die rechte Brust unter die Haut gepflanzt.
Dieser kleine Eingriff kann selbst in hohem Alter und schlechtem Allgemeinzustand durchgef√ľhrt werden.

Im diesem Ger√§t befindet sich die Batterie und die gesamte Elektronik. Ein kleines Kabel wird dann √ľber eine Halsvene in das Herz gef√ľhrt, wo es die Erregungen veranla√üt. Der Schrittmacher l√∂st nur den Impuls aus,der f√ľr die Herzaktion notwendig ist. Schlagen muss das Herz dann  von selbst, und wenn es z.B. durch Herzschw√§che nicht gut funktioniert, bringt auch der Schrittmacher keinerlei Effekt mehr und in diesem Fall wird das Herz seine T√§tigkeit trotz Schrittmacher einstellen.

Falsche Vorstellungen:
Angeblich w√ľrde ein  Herz  mit einem Schrittmacher nicht mehr  zu schlagen aufh√∂ren und die Menschen k√∂nnten dann nicht mehr sterben und w√ľrden  unn√∂tigerweise mit  Maschinen k√ľnstlich am Leben gehalten.
Dieser Einwand ist zwar verständlich, aber absolut unberechtigt:
nat√ľrlich w√§re es sinnlos, wenn der Schrittmacher die Menschen am nat√ľrlichen Sterben hindern w√ľrde und sie  deswegen als bewusstlose Wesen  weitervegetieren m√ľssten.

Die Realität ist aber anders:
viele Untersuchungen haben bewiesen, dass durch den Einsatz eines Schrittmachers keinerlei Lebensverlängerung nachweisbar ist. Durch den Schrittmacher wird ausschließlich die Lebensqualität gefördert: Schwindel, rasche Erschöpfung, schlechter Allgemeinzustand, möglicherweise auch schlechter Appetit und die daraus entstandenen reaktiven depressiven Verstimmungen werden mit Sicherheit gebessert.

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Samstag, 7. Juni 2014

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