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Wundrose

 

 


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Wundrose
  ( andere Bezeichnungen:Rotlauf, lat. Erysipel)

ErklÀrung:
Bei der Wundrose wird die Haut mit einem Bakterium (Streptokokken) infiziert.

Beschreibung:
In aller Regel fĂ€ngt die Wundrose plötzlich an mit zum Teil hohem Fieber, dann auch schwerem KrankheitsgefĂŒhl, wobei der typische Ausschlag auch schon mal ĂŒbersehen werden kann, zumal das Fieber oft zuerst kommt. Die betroffenen Hautbezirke sind oft tiefrot und deutlich ĂŒberwĂ€rmt, meist scharf begrenzt, gelegentlich leicht geschwollen.
Das Bakterium braucht eine Eintrittspforte wie eine Verletzung oder auch eine andere Hauterkrankung, z.B. Fußpilz, da eine gesunde und intakte Haut keine Bakterien in die Tiefe dringen lĂ€ĂŸt.

Da derartige Eintrittspforten an Fuß und Unterschenkel wesentlich hĂ€ufiger sind ( außer Fußpilz z.B. Stauungsekzem) tritt die Wundrose auch viel hĂ€ufiger an Fuß und Unterschenkel auf.

Therapie:
Die Streptokokken sprechen glĂŒcklicherweise praktisch immer auf Penicillin an und Resistenzen dagegen sind sehr selten.

Begleitend wird man natĂŒrlich eine Lokaltherapie einsetzen mit Schonen der betreffenden ExtremitĂ€t, ggf Hochlagern und KĂŒhlen.

Verlauf:
Innerhalb von meist einer Woche verschwinden die zum Teil schweren Krankheitserscheinungen in der Regel vollstÀndig.

Komplikationen:
Im Gegensatz zu anderen Infektionskrankheiten bildet sich nach der Krankheit nicht nur kein Schutz vor erneuter Infektion, sondern eine spĂ€tere erneute Erkrankung an Wundrose ist im gleichen Areal sogar deutlich hĂ€ufiger. Vor allem bei mehrfachen Infektionen ergibt sich allmĂ€hlich eine zunehmende Schwellung des Gewebes, da die Lymphbahnen, die in der Haut verlaufen, bei dieser Krankheit zerstört werden und der mangelnde Lymphabfluß zu zunehmender Wasseransammlung fĂŒhrt.

Bei wiederholter Erkrankung an Wundrose im Unterschenkel empfiehlt sich eine gute Entstauung mittels KompressionstrĂŒmpfen (=GummistrĂŒmpfen), Binden des Unterschenkels oder auch operative Therapie zum Beispiel bei Krampfadern.

 

letzte Aktualisierung:

Samstag, 7. Juni 2014

 

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