">

Google
Web net-Hausarzt.de
 

 

Gicht - erhöhte HarnsÀure

[net-Hausarzt   -home-] [Inhaltsverzeichnis] [Gicht]


 

Startseite

Inhaltsverzeichnis

Organe
Bauchorgane
Brustorgane
ExtremitÀten
Hals
Harn- u.. Sexualorgane
Herz- und Kreislauf
Kopf
Nerven (Organ)
Stoffwechsel

Fachwortlexikon

Themenkomplexe

Naturmedizin

Neue Seiten

Autor

Impressum

Forum

Tai-Chi-Zentrum

Paradisi - WohlfĂŒhlparadies

 

 

 Gicht- erhöhte HarnsĂ€ure

Ursachen           Beschwerden          Therapie            Anfall            Dauerbehandlung

Ursache :

Erhöhte HarnsĂ€ure im Blut (HyperurikĂ€mie) kommt ĂŒberwiegend bei MĂ€nnern und oft familiĂ€r gehĂ€uft vor; die Anlage ist also erblich. Oft haben die betroffenen Personen keine Beschwerden. Bei reichlicher ErnĂ€hrung  und/oder hohem Alkoholkonsum steigt die HarnsĂ€urekonzentration im Blut In derart hohe Bereiche, dass zunehm. Beschwerden auftreten können.

Die Gicht ist also eine typische Zivilisationskrankheit v.a.durch ÜberernĂ€hrung und kommt dementsprechend in Kriegszeiten fast nicht vor.

Beschwerden :
1.)
   Bei der Ausscheidung der erhöhten HarnsĂ€uremengen ĂŒber die Niere kann die HarnsĂ€ure als Kristall ausfallen und so Nierensteine bilden mit den bekannten Folgen Nierenkolik oder evt. auch Harnstau, Niereninsuffizienz und Harnwegsinfekt.

2.) Der typische Gichtanfall dauert nur wenige Tage, kann massiv schmerzen und tritt bei jedem Menschen erstaunlicherweise hÀufig immer nur an einem Gelenk auf.
Typisch dafĂŒr ist das Großzehengrundgelenk, Aber auch Knöchel, Knie und Ellbogen sind relativ hĂ€ufig betroffen. Im Anfall finden wir die typischen EntzĂŒndungszeichen, die schon der römisches Arzt Galen  beschrieben hat: 1.Rötung 2.ÜberwĂ€rmung 3.Schmerzen 4.Schwellung 5.eingeschrĂ€nkte Funktion, hier also schmerzhafte Bewegung
BewegungseinschrÀnkung bzw. Aufhebung der Beweglichkeit.
Nach wenigen Tagen sind die Beschwerden dann erst mal vorbei. Zwischen den akuten AnfÀllen liegen oft lange beschwerdefreie Zeiten.

3.)  Im chronischem Stadium können sich Gichtknoten bilden, besonders im Gelenkbereich
Bei Patienten mit Nieren- und Harnleitersteinen, NierenbeckenentzĂŒndungen, unklaren rheumatischen Beschwerden, unklaren SchmerzzustĂ€nden in der WirbelsĂ€ule und Muskulatur besteht  der  Verdacht auf erhöhte HarnsĂ€ure.
Da sich jedoch im Laufe der Jahre Ablagerungenvon HarnsĂ€urekristallen in BlutgefĂ€ĂŸen  (Arteriosklerose),  in der Niere (EinschrĂ€nkungen der Nierenfunktion) sowie im Gewebe (Gicht = Arthritis urica) bilden, sollte der HarnsĂ€urespiegel auch bei Beschwerdelosigkeit normalisiert werden.

Therapie:
hier muss zwischen der Therapie im Anfall, sowie der Vorbeugung der spĂ€teren  AnfĂ€lle streng unterschieden werden.

Anfall:
als Therapie am lĂ€ngsten bekannt ist die Herbstzeitlose (Colchicum) , die schon von den Ă€gyptischen Pharaonen gegen deren GichtanfĂ€lle eingesetzt wurde. Alleine angewandt ist sie allerdings zu schwach, da sie so hoch dosiert werden mĂŒsste, bis man massive Magen-Darm-Probleme, vor allem Durchfall bekommt.
Sie eignet sich aber gut als Beigabe und VerstÀrkung der Wirkung von normalen Schmerzmitteln (wie Aspirin u.a.. ). Diese werden nach Bedarf dosiert: Soviel wie nötig, so wenig wie möglich.

Dauerbehandlung:
Zur Senkung der HarnsÀure gibt es prinzipiell drei Möglichkeiten.
1. DiÀt, mit dem Ziel, einmal
Übergewicht zu vermeiden bzw. abzubauen  und zum anderen mit der Zielsetzung  harnsĂ€urebildende Nahrungsmittel möglichst zu vermeiden.
So schön dies klingt, so schwierig ist es, da es nur sehr wenige
Menschen schaffen, ihr Gewicht dauerhaft um die erforderlichen 5-10 kg zu senken. Dazu kommt die Schwierigkeit, daß bei raschem Abnehmen die HarnsĂ€ure vorĂŒbergehend sogar noch ansteigt.

2 .wie erwĂ€hnt, wird erhöhte HarnsĂ€ure und vor allem auch GichtanfĂ€lle durch regelmĂ€ĂŸig hohen Alkoholkonsum stark gefördert. In diesen FĂ€llen ist sicher die ausreichende und ideale Therapie, den ĂŒberhöhten Alkoholkonsum entweder rigoros einzuschrĂ€nken oder besser ganz zu unterlassen.

3.  Wenn obige Möglichkeiten nicht in Frage kommen, teils, weil sowieso kaum Alkohol getrunken wird, teils, weil kein Übergewicht vorhanden ist oder eine Gewichtsabnahme scheitert, bleibt immer noch die Dauertherapie mit harnsĂ€uresenkenden Medikamenten, nĂ€mlich Allopurinol ĂŒbrig.
Dieses Mittel ist gut vertrĂ€glich und die in frĂŒherer Zeit erwĂ€hnten
Allergien habe ich in den letzen Jahren nie mehr gesehen.
ErfahrungsgemĂ€ĂŸ wird sich jemand aber erst nach der Erfahrung mehrerer GichtanfĂ€lle mit massiven Schmerzen zu einer lebenslangen Dauertherapie  entscheiden wollen.

zum Anfang

Ursachen           Beschwerden          Therapie            Anfall            Dauerbehandlung

Samstag, 7. Juni 2014

(letzte Aktualisierung)

Neue Seiten

beliebte Seiten

Naturmedizin

Forum

 

 

 

 

 

 

 

 

>

[net-Hausarzt   -home-] [Inhaltsverzeichnis] [Organe] [Themenkomplexe]

Google
Web net-Hausarzt.de